Mallorca Naturlandschaften

Mallorca hat nicht nur verträumte Dörfer, interessante Orte und schöne Strände zu bieten, sondern auch eine fantastische Naturlandschaft, die vor allem Wanderer anspricht. Fernab vom Rummel der Touristenorte kann man auf Mallorca stundenlang wandern und auch Bergsteiger werden sich auf der Insel wohlfühlen.

Mallorcas höchste Berge

Auf Mallorca gibt es zwei Gebirgszüge, die das landschaftliche Bild der Insel prägen. Im Osten ist das der Gebirgszug der Serres de Llevant und im Nordwesten der wesentlich bekanntere Gebirgszug der Serra de Tramuntana. In beiden Gebirgen gibt es sehr schöne Wanderstrecken und auch die Kletterer werden auf ihre Kosten kommen, denn zehn Gipfel auf Mallorca sind höher als 1.000 m. Der höchste Berg der Insel ist mit 1.445 m der Puig Major in der Serra de Tramuntana. Wer in Sóller die Ferien verbringt, der kann den Puig Major in seiner ganzen Pracht sehen. Der Puig de Massanella ist mit 1.365 m die Nummer zwei und gehört ebenfalls zur Serre de Tramuntana. Anders als der Puig Major, der militärisches Sperrgebiet ist, kann man den Puig de Massanella besteigen, man sollte allerdings ein wenig Erfahrung im Bergsteigen mitbringen, denn der Weg bis zum Gipfel gilt als anspruchsvoll.

Mallorcas Canyons

Durch Schluchten zu wandern ist immer wieder ein besonders Erlebnis. Wer das auf Mallorca tun möchte, der muss in die Serre de Tramuntana, denn dort kann man spektakuläre Canyons finden. Die bekannteste Schlucht ist die Torrent de Pareis, die ihren Namen einem Sturzbach verdankt, der an der Bucht von Sa Calobra ins Mittelmeer mündet. Wie auch die Schluchten von Torrent de Lluc und Torrent des Gorg Blau ist auch die Torrent de Pareis Schlucht ein Naturschutzgebiet und nicht in allen Teilen ist das Wandern auch erlaubt. Der kleine Ort Escorca ist der Ausgangspunkt für eine gut vierstündige Wanderung durch die Schlucht, bei der sich die Anstrengung lohnt, denn die Natur ist atemberaubend schön.