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Kultur und Tourismus in Einklang bringen

Wer sich für Geschichte interessiert, der weiß, dass die Gemeinde Santa Ponsa schon früher eine sehr wichtige Rolle auf der Ferieninsel Mallorca gespielt hat, denn hier wurde wahrscheinlich die gesamte Kulturepoche der Balearen geprägt. Die Talayotiken waren auf der Ferieninsel Mallorca im 13. Jahrhundert weit verbreitet, und noch heute findet man zahlreiche Überreste ihrer Siedlungen überall auf der Insel. Die Ruinen, die heute noch ausgegraben werden, haben besonders für Archäologen einen besonderen Wert. Teile der Siedlungen, die in der Nähe von Santa Ponsa gefunden wurden, sind bereits vor Jahren restauriert worden und können heute teilweise von Touristen besichtigt werden. Aber es sind nicht nur die Siedlungen in der Nähe des Ortes, die auf eine bewegte Vergangenheit zurückblicken, auch der Ort selbst ist überaus geschichtsträchtig. Einst landete hier Jaume der Erste von Aragon, um die Ferieninsel von den muslimischen Mauren zurückzuerobern. Noch heute erzählt eine alte Säule aus vergangener Zeit an dieses Ereignis, und jedes Jahr am zehnten September feiern die Bewohner diesen Tag mit einem ganz besonderen Schauspiel. Sie schlüpfen in die Rollen und spielen die Kämpfe nach. Dieses Event ist nicht nur bei den Einheimischen beliebt, sondern auch die Urlauber finden Gefallen an dem Spektakel.

Auch der Jachthafen lockt zu einem Besuch

Überall scheint etwas los zu sein, auch am Yachthafen pulsiert das Leben. Wem die Einkaufsmöglichkeiten hier nicht reichen, der hat es nicht weit bis nach Palma de Mallorca. Bereits nach einer zehnminütigen Autofahrt erreicht man Palma und kann dort seinen Shoppingbummel noch ein wenig ausdehnen.
Alle Altersgruppen finden hier Platz für einen entspannten und erholsamen Urlaub. Santa Ponsa ist auch wegen seines milden Klimas ein beliebtes Ferienziel.
Santa Ponsa hat knapp 9.000 Einwohner und gehört damit zu den größeren Städten in der Gemeinde Calivá. Auf der breiten Strandpromenade gibt es viele Geschäfte, Andenkenläden, schicke Boutiquen und auch hübsche Cafés und Restaurants. Am Abend wird die Promenade zu einer Flaniermeile mit Bars, Clubs und Discos. Viele haben hier ein zweites Zuhause gefunden, deshalb gibt es auch ein deutsches Kulturzentrum und eine deutsche Schule.
Der Sand am Strand ist weiß und sehr fein. Da der Strand von beiden Seiten durch Felsen geschützt ist, ist die Brandung nicht allzu stark und er fällt sehr flach ins Meer ab. Das ist vor allem für Kinder eine gute Sache, die dort spielen und planschen können.
Appartmentanlagen, Hotels und auch Villen und Ferienhäuser zieren das Bild an den Flanken. Sportliche Möglichkeiten bietet der Ort in einer großen Auswahl. Tauchen und Surfen, Minigolf und Beachvolleyball, Golfen und vor allen Dingen Tennis spielen sind möglich. Wer hoch zu Pferd die Umgebung erkunden möchte, der kann sich in einem der vielen Reitställe ein Pferd leihen.
Malerisch ist der historische Jachthafen von Santa Ponsa. Hier liegen die Boote der Fischer neben den modernen Jachten und wer möchte, der kann auch Jetski fahren oder sich ein Motorboot leihen.